Die Stadt entstand im Mittelalter über dem römischen Curicum. Erhalten geblieben sind die Mauer und drei venezianische Tore. Den Hauptplatz zieren Renaissance-Gebäude und die mehrfach umgebaute Katedrala Uznesenja Marijina (12. Jh.), die auf den Resten römischer Thermen gebaut wurde. In der Kirche Sv. Kvirin befindet sich das Diözesanmuseum. Dieses beherbergt Arbeiten aus der Kathedrale und anderen Kirchen der Insel. Hinter der Kathedrale erhebt sich die Frankopanenburg mit einem quadratischen Turm von 1191 und einem runden venezianischen Turm.
Der Ort thront auf einem senkrecht abfallenden Kalksteinfelsen in einer Höhe von 48 m ü. M. Er ist die älteste Siedlung auf der Insel (schon im 7. Jh. besiedelt!). Mit seinen engen, steilen Gassen, Portalen und Balkonen versprüht Vrbnik seinen mediterranen Charme. Die Pfarrkirche St. Maria aus dem 15. Jh. besitzt eine interessante hölzerne Kassettendecke mit Gemälden. Bekannt ist der Ort vor allem als größtes Weinanbaugebiet.
In der Bucht von Soline bei Klimno findet man den weithin bekannten Heilschlamm, der besonders geschätzt wird aufgrund seiner Heilwirkung bei zahlreichen Krankheiten wie beispielsweise Rheuma und Gelenkschmerzen. Um diese heilende Wirkung zu erzielen muss man sich komplett damit „einschlammen“ – ein spaßiges Unternehmen.
Im Südosten der Insel liegen Stara Baska (Alt-Baska) und an der Küste der beliebte Ferienort Baska (Neu-Baska) mit seinem schönen, 2 km langen Kiesstrand und glasklarem Wasser zählt er zu den schönsten Stränden an der Adriaküste. In den Sommermonaten wimmelt es hier zwar von Touristen, aber ein Besuch ist dennoch lohnenswert.
Im Aquarium in Baska bekommt man den Reichtum und die Verschiedenartigkeit des kroatischen Meeresgrundes zu sehen.
Die Stadt liegt ganz im Norden der Insel Krk und somit der Zufahrtsbrücke als auch dem Festland am nächsten. Trotz Industrie und Tourismus konnte sie sich ihren alten Charakter bewahren. Über der unversehrten Altstadt auf einem 82 m hohen Hügel findet man reizvolle Gäßchen und hübsche Gärten. Am Fuße des Felsens dringt das Meer tief in das Land ein und bildet die malerische Bucht von Omisalj. Die Pfarrkirche Sv. Marija aus dem 13. Jh. ist geschmückt mit wertvollen Altargemälden und mit einer kunstvollen Rosette auf der Vorderseite. Dahinter ragt der ehemalige Wasserturm empor, in dem sich heute ein Café befindet. Von hier hat man einen weiten Ausblick auf die Bucht und das Meer.